Arbeitsgemeinschaft der Stadtführer für Münstermaifeld

 

 

Mein Name Ist Manfred Becker

beckerDie Gegenwart und die Zukunft können wir gestalten – die Vergangenheit hingegen steht fest, wird aber immer wieder neu und sehr unterschiedlich interpretiert. Darin besteht für mich der Reiz von Stadtführungen.
Ob man nun die Stiftskirche besichtigt oder ein Bürgerhaus mit aufwändigem Fach- werk- mit jedem genauen Hinschauen eröffnen sich neue Perspektiven und Ein- sichten. Die Gebäude erzählen auf sehr unterschiedliche Art Geschichten und dokumentieren Geschichte.
Welches Lebensgefühl hatten wohl die Menschen im 13. Jahrhundert, die ihre Sorgen als Pilger in die Stiftskirche trugen? Welcher Machtanspruch steckt hinter der Fassade des Rathauses? Wie mögen sich die Frauen gefühlt haben, die an der Brunnenanlage die Wäsche der begüterten und über ihnen stehenden Bürger und Adligen wuschen.
Mein Ziel ist es, als Touristenführer meine Gäste nicht nur in einem Monolog zu informieren, sondern mit ihnen in´s Gespräch zu kommen, das sich während eines Stadtrundgangs leicht entwickeln kann.
Der Austausch mit meinen Stadtführerkollegen gehört für mich ebenfalls zum Kern meiner Anliegen, denn jeder von ihnen hat seine spezielle Kompetenz und bereichert damit die anderen.
Davon profitiert dann die Qualität der Arbeit aller. Eine gelungene Führung allerdings sollte für mich nicht nur aus geschichtlichen Informationen bestehen, sondern auch aus „Geschichtchen“, damit der Humor nicht auf der Strecke bleibt!
In den 12 Jahren meiner Tätigkeit habe ich in jeder Phase neue Entdeckungen in unserer kleinen Stadt machen dürfen, die mich immer wieder begeisterten. Diese Begeisterung möchte ich an meine Gäste weitergeben.

Mein Name ist Barbara Böhlandt,

böhlandtich bin 75 Jahre alt und wohne seit 26 Jahren in Münstermaifeld. Als Mensch, der dem Süden Deutschlands stark verbunden war, war diese Stadt zunächst eine Herausforderung für mich. Aber durch meine Tätigkeit am hiesigen Gymnasium, durch die Arbeit in der Kommunalpolitik und den leider verstorbenen Willy Schwarzmann lernte ich die Stadt besser kennen. Das historische Potential und die geographische Lage sind beeindruckend.
Mir bereitet es viel Freude interessierte Menschen durch die Stadt zu begleiten. Ich führe gerne Kinder, Jugendliche und Neugierige zu den historischen Orten, zu denen ich dann selbstverfasste Märchen erzähle, wenn es gewünscht wird.
Ich lebe mittlerweile sehr gerne in der kleinen Stadt auf dem Berge.

Mein Name ist Ulrike Elz-Eichler

elz-eichlerIn Münstermaifeld geboren, verbrachte ich während meiner Schulzeit viele Wochenenden und Ferien dort bei meinen Großeltern in Porte-Hof. Von klein auf mit „alter Kunst“ umgeben – meine Mutter stammt aus der Altarbauerfamilie Port – blieb ich mit Münstermaifeld verbunden und zog nach meinem Abitur in das großelterliche Haus. Es folgten eine Töpferlehre in Mörz und ein paar Jahre in Bayern, wo ich die Meisterprüfung ablegte. 1987 eröffnete ich in der ehemaligen Schreinerei meines Großvaters meine eigene Töpferei, die ich 2000 aus gesundheitlichen Gründen schließen musste. Seitdem arbeite ich in der Buchhandlung im Maifeld, die ich seit 2009 als Eigentümerin führe. Seit den 1980er Jahren, damals Mitglied im Stadtrat, beschäftige ich mich besonders mit der Geschichte der Juden in Münstermaifeld. Es war für mich unerträglich, zu sehen, wie fast 50 Jahre nach der Zerstörung der Synagoge und der Deportation so vieler jüdischer Münstermaifelder dieser Teil der Stadtgeschichte immer noch totgeschwiegen wurde. Dies hat sich nun in den letzten Jahren grundlegend geändert. Den Besucherinnen und Besuchern möchte ich mein liebenswertes Münstermaifeld zeigen wie es heute ist, aber auch vermitteln, wie ich es noch in Erinnerung habe. Denn es hat sich sehr viel verändert!

Mein Name ist Wolfgang Fuhrmann

fuhrmannVor über 30 Jahren fuhr ich zum ersten Mal von Mayen auf Münstermaifeld zu. In immer neuen Bildern zeigte sich die “Stadt auf dem Berge“. Das, was den Blick fesselte, war der Turmbau der Westfassade der ehemaligen Stiftskirche.
Mittelalterliche Wehrhaftigkeit und Glaubensmacht schienen in die Gegenwart zurückgekehrt. Ich blieb 9 Jahre als Leiter des Gymnasiums in der Stadt. Schon über 20 Jahre lebe ich nicht mehr in Münstermaifeld. Bis heute warte ich, bei wechselnden Anfahrten, gespannt auf den Moment, in dem der mächtige Turmbau unvermutet auftaucht oder langsam über den Horizont aufsteigt. Als Stadtführer erlasse ich deshalb den Gästen nie den Blick hinauf zum Zinnenkranz der Türme. Ein zweiter Pflichthalt bei meinen Stadtführungen gilt einem Besuch der ehemaligen Synagoge. Seit vielen Jahren gehe ich der Geschichte der ausgelöschten jüdischen Gemeinde der Stadt nach.
Ich freue mich auf Gäste, die neugierig sind und Fragen haben.

Mein Name ist Walter Meurer

meurer2Ich bin 1950 in Münstermaifeld geboren.
Mit meiner Familie wohne ich, in dem kleinen Stadtteil Keldung, nahe der Burg Eltz.
Schon in meiner frühen Jugend hat mich die kleine Stadt mit ihrer großen Geschichte Neugierig gemacht. Seit 2005 bin ich Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Stadtführer von Münstermaifeld.
Gerne begleite ich Sie bei einer Führung durch Münstermaifeld, aber auch als Wanderführer durch die Maifeldregion.

 

Mein Name ist Walter Ritzenhofen

ritzenhofenGeschichte, Architektur, Kunst und Stilkunde begeistern mich schon viele Jahrzehnte. Seit 20 Jahren wohne ich in Münstermaifeld, ein Siedlungsort, der eine über 2000 Jahre alte Geschichte hat. Mittelpunkt ist die spätromanisch-gotische ehemalige Stiftskirche, heutige Pfarrkirche St. Martinus und St. Severus.
Vor meinem Umzug nach Münstermaifeld habe ich 25 Jahre lang Besucher durch ein Schloss geführt.
Bei einem Rundgang möchte ich Ihnen die Architektur und Innenausgestaltung der Kirche und die Entwicklung des Stadtbildes von Münstermaifeld vom frühen 13. Jh. bis heute vermitteln.

Mein Name ist Elke Rottländer

elke rottländer Willkommen in meiner Geburtsstadt Münstermaifeld. Im historischern Altstadtkern bin ich aufgewachsen und kann Ihnen daher gerne dessen geheime Ecken und Winkel zeigen. Nach meinem Design- und Kunststudium in Trier arbeitete und studierte ich in Lausanne. Während meiner darauffolgenden Tätigkeit im internationalen Marketing lebte ich in Paris. Zurück in Münstermaifeld wurde mir in Gesprächen mit Gästen meiner Ferienwohnung klar, welche Faszination unsere mittelalterische Stadt für Touristen des In- und Auslandes hat. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ich Ihnen unsere vielseitigen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten zeigen darf. Münstermaifeld mit seinem „Savoir-vivre“ bietet Lebensgenuss, Kunst und Schönheit, die begeistert. Besonders die Kirchenführung liegt mir am Herzen, da diese die Gelegenheit bietet, Ihnen aussergewöhnliche Kunstschätze zu präsentieren. Auf Wunsch der Arbeitsgemeinschaft möchten wir Ihnen Führungen auch in Englisch, Französisch und Holländisch anbieten, wobei ich mich auf das französische Angebot konzentrieren werde. Gerne erzähle ich Ihnen bei meiner Stadtführung mehr von dem Einfluss Frankreichs in Münstermaifeld. Denn wussten Sie schon, dass Münstermaifeld mal zu Frankreich gehörte?

Mein Name ist Josef Rottländer

rottländerAls “Mensterer-Urgestein“ gehöre ich zu den Stadtführern der ersten Stunde. Nachdem ich meinen Elektrobetrieb an meinen Sohn übergeben und auch meine Tätigkeit als Obermeister und Elektrosachverständiger beendet hatte, konnte ich mich ganz meiner Passion, der Geschichte von Stift und Stadt Münstermaifeld, widmen.
Was ich über unsere Stadt in Erfahrung bringen konnte, fasste ich in dem Heimatbuch “Ambitarvium – pagus magnensis – Monasteri in Meinevelt – Münstermaifeld“ zusammen. Die Folge der Namen beginnt vor 2000 Jahren, sie belegen wieweit die Erinnerung an den Ort unserer Stadt schon zurückreicht.
Als Stadt-und Kirchenführer, der fast jeden Stein, auf jeden Fall jeden Winkel der Stadt kennt, möchte ich unseren Gästen auch die verborgenen Schätze, die die Geschichte uns hinterlassen hat, nahebringen.
Es ist mir ein Anliegen, im Austausch mit unseren Gästen, Wünschen nach besonderen Schwerpunkten des Stadtrundgangs zu entsprechen. Am Ende einer Führung freue ich mich, wenn ich den Eindruck habe, dass sie für alle kurzweilig war.

Mein Name ist Gabriele Vogt

vogtAls gebürtige, waschechte Frankfurterin hat es mich vor über 30 Jahren auf das schöne Maifeld verschlagen.
Alte Gebäude, das Leben früher, die Geschichte im Allgemeinen haben mich schon immer interessiert. Als im Jahr 2000 die VHS einen Kurs speziell über die Geschichte Münstermaifelds anbot, nahm ich daran teil. Aus den Teilnehmern dieses Kurses heraus bildete sich eine Gruppe, die die Geschichte des Ortes weiter aufarbeiteten um sie künftig Touristen näher bringen zu können. Für mich war und ist die Geschichte der Stiftskirche und das Leben der Stiftsherren faszinierend, da sie bis heute Münstermaifeld prägen. Somit ist für mich die Kirche und ihr Umfeld der wichtigste Punkt der Stadt, neben dem sogenannten Bur und dem Eulenturm, den mit Sicherheit idyllischsten Stellen in Münstermaifeld. Aus zeitlichen und familiären Gründen ist es mir im Moment nicht möglich, Gäste durch die Stadt zu führen. Als gelernte Verwaltungsbeamtin habe ich daher in der Gruppe der Stadtführer die „Büroarbeit“ übernommen und die Aufgabe der Koordination.

Mein Name ist Arno Willberger

willbergerIch arbeite als Restaurator im Tischlerhandwerk. Hier in Münstermaifeld geboren begleitet mich seit meiner Jugend die Historie meiner Heimat. Von Beginn der Stadtführer an gehe ich mit Gästen durch unsere Stadt und es macht mir Freude, die Bedeutung unseres Ortes anschaulich näher zu bringen. Ob die Stiftskirche oder der Brunnenbereich am Fuße des Berges, die Fachwerkhäuser am Markt oder das Renaissance-Rathaus, hier gibt es vieles zu entdecken und zu erfahren – viele Lieblingsorte. Überall kann man anhand baulicher Einzelheiten Geschichte erkennen, die mich begeistert und die Antworten auf Fragen, die ich selbst hatte, gebe ich gerne weiter.

Mein Name ist Manfred Zimmer

zimmerIch bin 70 Jahre alt und seit 2018 Stadtführer in Münstermaifeld. Bis 2016 war ich 36 Jahre lang als Gymnasiallehrer am Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld tätig.
Neben den historischen Gebäuden und Geschichten der Stadt gilt mein besonderes Interesse der Erhaltung der historischen Bauten der Stadt mit Hilfe staatlicher Förderung und Programme. Als Lehrer von Leistungskursen Erdkunde habe ich die Maßnahmen zur Stadtsanierung aktiv begleitet (Referate, Facharbeiten, Umfragen mit Lösungsvorschlägen).
Ohne diese staatliche Förderung, wie mit dem Städtebauförderungsgesetz oder den Förderprogrammen „Ländliche Zentren“ bzw. „Lebendige Zentren“, sähe das Stadtbild heute ganz anders aus. Die finanziell nicht gut aufgestellte Stadt hätte die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen nie alleine geschafft.
Neben den normalen Stadtführungen können diese Programme mit Beispielen (Vorher-Nachher-Betrachtung) vor Ort erläutert werden.





Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet auf der Grundlage der Selbstkosten und verwendet ihre Überschüsse für:

Spenden an die Fördervereine “Stiftskirche“ und “Synagoge“

Unterhaltung und Pflege von Bauwerken:
  • Eulenturm 2000-2004
  • Stadtmauer 2005
  • Severusbrunnen 2006
  • Waschfrauenhaus 2006-2010
  • Wehrturm am Landhaus Löffel 2011-2012
  • Drusilla Ausstellung 2016
  • Rathaus oder Probsteikeller 2016-2017
  • Beschilderung von besonderen Gebäuden der Stadt Münstermaifeld 2018-2019
  • Nächstes Projekt: Neubau der Treppe zum Eulenturm
Organisation von Fortbildung und Studienfahrten
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